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Great Ocean Road

Die Great Ocean Road macht ihrem Namen auf jeden Fall alle Ehre. Das war echt mega schoen da! Nachdem Yann (franzoesischer Kanadier), Alex (Englaender), Teresa (Deutsche) und ich morgens beim Aldi shoppen waren um uns mit Proviant fuer die kommenden Tage einzudecken, mussten wir nur noch auf Meike (deutsch) warten, die wir am Tag vorher noch nicht kennenlernen konnten, weil sie es nicht rechtzeitig zu dem Treffen geschafft hatte. Yann hat waehrenddessen unser Auto von der Vermietung abeholt und wir haben direkt eine positive Ueberraschung erlebt... sie haben uns ein kostenloses Upgrade gegeben! Also hatten wir so ein riesiges Auto, das ein bisschen Aehnlichkeit mit einem Jeep hatte, mit seeehr viel Beinfreiheit und Platz fuer unser ganzes Gepaeck. Dann ging's auch los: im Nieselregen Richtung Autobahn und Meer. In Torquay haben wir dann nach ca. 2 Stunden schon Pause fuer ein Kaeffchen gemacht. Generell war unser Tempo eher langsam Von da aus bin ich weitergefahren, das erste Mal in Australien nach ueber acht Monaten in einem richtigen Auto – allerdings mit Automatik und dem Lenkrad auf der falschen Seite Hat aber alles gut geklappt, ich bin mittlerweile so gut an den Verkehr auf der linken Seite gewoehnt, dass es glaub ich echt komisch fuer mich wird, wenn ich wieder in Deutschland bin. Die Strasse am Meer entlang war auch echt super schoen, sehr viele Kurven und verwirrende Strassenverkehrszeichen, aber auf der linken Seite immer die riesigen Wellen und beeindruckende Steinformationen. Zwischendurch sind wir immer durch kleine Doerfer gefahren, wo wir dann fuer ca 2 Minuten Radioempfang hatten – sonst war da nichts. Unsere Mittagspause hatten wir auf einem Rastplatz, der uns empfohlen wurde, weil da angeblich Koalas sein sollten. Und tatsaechlich – nur 10 Meter von unserem Picknicktisch sassen gleich 2 in einem Eukalyptusbaum und waren gemuetlich am chillen und essen. Ploetzlich ist dann im Sturzflug ein Papagei auf uns zugeflogen, der war gar nicht scheu. Ich hab mich dann gefragt, ob der sich wohl auf meinen Arm setzen wuerde und den einfach mal ausgestreckt – und da sass er auch schon da Das war echt cool, vielleicht habt ihr die Bilder gesehen. Unsere erste Nacht haben wir dann auf einem Freicampingplatz verbracht. Da waren sogar Toiletten und man musste gar nichts bezahlen. Wir haben dann noch ein paar Hollaender getroffen, die mit ihrem Campervans unterwegs waren und mit denen ein paar Trinkspiele gespielt und gequatscht. Nachts haben dann wieder 3 Leute in meinem kleinen 2 Personenzelt gepennt und 2 von uns im Auto auf den umgeklappten Ruecksitzen. Am naechsten Morgen hatten wir super Glueck mit dem Wetter! Und das war auch gut so, denn das war der wichtigste Abschnitt des ganzen Trips – wir sind zu den 12 Aposteln gefahren! Davon stehen in Wirklichkeit nur noch ca. 7 oder so, die anderen fallen nach und nach ins Meer, weil das Sandstein ist und das durch die Wellen nach und nach zerbroeselt. Die Apostel und das Stueck danach war echt super super schoen von der Landschaft. Strahlendblauer Himmel, Sonne, das Meer – sind auf jeden Fall coole Fotos geworden

Abends haben wir uns dann in Port Fairy ein Hostel gegoennt.. so wirklich bequem war die Nacht davor nicht Der Hostelbesitzer hat uns netterweise einen Familienraum zum selben Preis gegeben, da waren wir alle in einem Zimmer und hatten sogar ein riiiiesiges Doppelbett in der Mitte. Da hab ich drin gepennt hihi. Am naechsten Morgen sind wir dann auf einen kleinen Markt in dem Staedtchen gegangen. Da hatten die alles so kleine Staende mit selbstgestrickten Muetzen, selbstgemachtem Schmuck, Kerzen und Broten, frisches Obst und Gemuese.. Als wir uns ein paar Aepfel gekauft haben, hat uns der Mann ein "Port Fairy Kilo" gegeben.. das ist etwas mehr als ein normales Kilo aber zum selben Preis

Danach sind wir weiter Richtung Grampians, einem Nationalpark etwas weiter im Inland. Da haben wir auch wieder in einem Hostel uebernachtet (Ned's Beds, lieferte Stoff fuer viele Wortwitze) und unser eigenes Zimmer gehabt. Abends kam dann noch ein Bus mit ein paar Leuten, die so ca. die selbeTour wie wir gemacht haben, nur eben mit dem Bus. Mit denen haben wir wieder getrunken und beim Lagerfeuer gesessen, gequatscht und Marshmellows gegrillt. Es war dann auch noch Alex' Geburtstag, den wir ein bisschen gefeiert haben. Am naechsten und letzten Tag waren wir dann noch im Nationalpark selbst und haben uns verschiede Lookouts angeguckt. Dann ging es auch schon wieder Richtung Melbourne!

12.5.13 17:47
 



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