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Rottnest Island, Swan Valley usw.

Durch die Couchsurfingmeetings ist das Leben hier wieder ein bisschen aufregender geworden Man hat immer jemanden, mit dem man was unternehmen kann. Dienstag war ich auf Rottnest Island, die Insel liegt hier direkt vor der Kueste von Perth und ist mit der Faehre zu erreichen. Montag abends hab ich noch schnell eine Anzeige auf der Couchsurfingseite gemacht, weil es dienstags immer guenstiger ist und ich keinen wusste, mit dem ich da hinfahren konnte.. Es haben sich sofort total viele Leute gemeldet und letztendlich war ich mit Jennie aus England und Chris aus Deutschland da. Wir haben uns Fahrraeder fuer den Tag gemietet und sind den ganzen Tag ueber die Insel gecruist Insgesamt waren es bestimmt 26 km und es ging die ganze Zeit bergauf und -ab. Zwischendurch haben wir immer an verschiedenen Straenden oder Sehenswuerdigkeiten Halt gemacht. An einem Strand sind wir sogar schwimmen gegangen Wir hatten echt Glueck mit dem Wetter, wurden nur leider von ein paar komischen perversen Fischern beim Umziehen bespannt.

Freitag war ich mit James aus England, den ich auch bei dem CS-Meeting kennengelernt habe, in Swan Valley. Da wird ganz viel Wein angebaut und es gibt ueberall kostenlose Weinproben etc. Ausserdem konnte man Schokolade, Nougat, Honig, Oliven und Kaese probieren – alles for free Hatten echt einen schoenen Tag da. Anschliessend sind wir noch nach Kings Park gefahren, wo man den Sonnenuntergang ueber Perth und die skyline bei Nacht sehen konnte, mit den ganzen Lichtern und so..

Gestern waren wir, d.h. die Leute, die auch gerade couchsurfen und ich, alle in der Stadt und haben Nicos Abschied gefeiert. Der hat hier schon seit 4 Monaten oder so bei Matt gewohnt und hatte diese Woche seinen letzten Arbeitstag. Bald reist er auch weiter. Fuer mich geht's jetzt auch schon am Samstag nach Asien. Bin schon total aufgeregt und gespannt auf das, was mich erwartet!

Morgen fahre ich mit 3 anderen deutschen Couchsurfern die Kueste runter fuer einen Tagestrip nach Margaret River. Mal gucken, wie das wird!

19.5.13 16:34


Perth

Angekommen in Perth, wusste ich erstmal nicht wohin. Ich hatte zwar vorher ein paar Leuten Couchsurfinganfragen geschickt, habe aber keine Antwort bekommen. Bevor ich Alice Springs verlassen habe, habe ich noch eine offene Anfrage an alle Leute aus Perth online gestellt. In Perth bin ich dann also erstmal zur Western State Library gegangen, um zu sehen, ob mir jemand geantwortet hatte. Ich hatte insgesamt 3 oder 4 Zusagen fuer eine Couch und hab mich letztendlich dann fuer Matt entschieden. Matt ist 35, geschieden und hat 2 Kinder (5 und 7), die immer am Wochenende zu Besuch kommen. Ist auf jeden Fall echt n guter Typ, obwohl er meine ganzen Witze schon kannte Er hostet seit etwa einem Jahr Leute, aber meistens mehrere auf einmal. Das meiste war wohl 21 Leute zur selben Zeit, echt crazy. Er hat im Garten eine Art umgebaute Garage, die eher aussieht wie ein Wohnzimmer. Nachdem ich die ersten Tage in dem Bett seines Sohnes gepennt habe, bin ich danach in die Garage umgezogen. Ich schlafe da zwischen einer Trennwand und dem Billiardtisch auf einer Matratze auf dem Boden Leider nicht immer alleine, meistens teile ich mein Bett mit Ameisen, Spinnen, Tausendfuesslern und manchmal sogar Kakerlaken, die mich im Schlaf attackieren. Ich bin aber glaub ich schon ziemlich abgehaertet. Zur Zeit sind hier noch zwei andere Couchsurfer, zwei Franzosen, Nico und Claire. Nico ist hier schon seit 4 Monaten, Claire seit anderthalb. Beide haben einen Job hier. Ansonsten ist von Zeit zu Zeit noch jemand anders da, aber meist nur fuer ein paar Tage. Verrueckterweise bin ich jetzt auch schon seit 3 Wochen hier, die Zeit vergeht echt so schnell.

Anfangs hab ich ja noch versucht, einen Job zu finden.. das hat sich allerdings als so schwierig gestaltet, dass ich mittlerweile aufgegeben hab... Mir bleiben jetzt auch nur noch 2 Wochen, dann ist meine Zeit in Australien schon zu Ende und das Abenteuer Asien beginnt! Ein bisschen traurig bin ich ja schon.

Ich verbringe die Zeit hier auf jeden Fall im Moment eher mit ausruhen Ab und zu sind wir mal in eine Bar gegangen, letzte Woche waren wir sogar Karaoke singen. Tagsueber ist es meist ziemlich langweilig hier, weil die ja alle arbeiten... Also hab ich mich entschlossen, mal wieder zu einem der woechentlichen Couchsurfingmeetings zu gehen, da lernt man ja immer ganz schnell Leute kennen. Also war ich da am Donnerstag und das war auch ein super Abend. Hab ein paar nette Leute kennengelernt, mit denen ich gestern auch nochmal in der Stadt feiern war. Vorgestern bin ich mit einem nach Heirisson Island gegangen, eine sehr kleine Insel, auf der Kaenguruhs leben, die so zahm sind, dass man sie streicheln kann. In den kommenden Tagen werd ich hoffentlich noch jemanden finden, um einen Roadtrip an der Westkueste zu machen, damit ich davon auch noch ein bisschen was sehe, bevor ich abreise!

12.5.13 18:42


Red Center

Nachdem ich nochmal eine letzte Nacht in Steves Haus uebernachten konnte, ging es am naechsten Morgen auch schon direkt weiter nach Alice Springs. Die letzten Tage waren – abgesehen von den paar Sonnenstunden an den 12 Aposteln – eher gemischt und sehr regnerisch. Das Wetter war schon sehr herbstlich. Umso angenehmer war es dann, in Alice Springs wieder im Hochsommer zu sein! Als ich aus dem Flugzeug kam, waren es bestimmt wieder 30 Grad. Ueberall war roter Sand und es war echt nochmal was ganz anderes von der Landschaft her, als alles was ich bisher gesehen hatte.Ganz zu schweigen von den eine Millionen Fliegen, die sich bei dem ersten Kontakt mit der Alice Spring'schen Luft auf einen gestuerzt haben. Aaaaahhh das war vielleicht aetzend. Sobald es Abend wurde, waren die Viecher ein Glueck weg.. aber tagsueber.. schrecklich. Ich bin dann von einem Shuttlebus zu meinem Hostel gebracht worden. Das lag zwar nicht so ganz zentral, war aber trotzdem ganz nett. An dem Tag hab ich allerdings gar nicht so viel gemacht. Ich bin in die Stadt gegangen, um meine Tour zu bestaetigen und haben mir ein bisschen Proviant gekauft. In Alice Springs sitzen an jeder Ecke Aboriginals. So viele wie da habe ich in ganz Australien noch nichtauf einem Haufen gesehen. Das ist echt ein Problem hier, weil die Australier ihnen das Land weggenommen haben, bekommen die Aboriginals Zahlungen und sogar Wohnungen gestellt. Die nehmen sie aber entweder nicht in Anspruch oder zerstoeren sie nur und das Geld fliesst groesstenteils in den Kauf von Alkohol. Es sitzen also viele von ihnen einfach den ganzen Tag nur auf der Strasse oder in Parks, sind betrunken und poebeln Leute an, wenn sie sie schraeg angucken. Deshalb raten sie einem in Alice Springs auch, nicht alleine nachts durch die Stadt zu gehen... und da kann ich es auch echt verstehen.

Am naechsten Morgen wurde ich auf jeden Fall ganz frueh von meinem Tourleiter Josh abgeholt. Ich war die letzte, die von ihm eingesammelt wurde, deshalb hatte ich einen ziemlich bloeden Platz im Shuttlebus, den ich leider auch fuer die restliche Tour behalten habe. Die ersten 4 oder 5 Stunden sind wir nur gefahren. Die Strasse verlief echt die ganze Zeit nur geradeaus! Keine Kurven und nur eine T-Kreuzung auf der ganzen Strecke. Der Sand wurde immer roter je weiter wir Richtung Ziel fuhren. Unser erster Stop war der Kings Canyon. Das war ziemlich cool, auch wenn wir am Anfang alle den heart attack hill ueberwinden mussten! Bei 35-40 Grad in der prallen Sonne! Aber irgendwie hoerte es sich schlimmer an, als es letztendlich war. Der goat track in Townsville war da schon haerter... Von da oben hatte man auf jeden Fall ne super Aussicht. Josh hat uns immer was ueber die Baeume, Tiere und Gesteinsformationen erzaehlt, wie sie entstanden sind oder auch wie die Aboriginals die Pflanzen etc genutzt haben um zB Speere herzustellen oder Wunden zu verpflegen. Etwa auf der Haelfte des Weges sind wir an ein kleines Wasserloch gekommen, eiskalt und genau das richtige um uns nach dem Weg abzukuehlen! Da durften wir schwimmen gehen Als wir zurueck am Bus waren, sind wir auch nur noch zu unserem Camp fuer die Nacht gefahren. Ein Buschcamp! D.h. Keine Toiletten, keine Duschen, kein fliessend Wasser, kein Strom... wir haben ein riesiges Lagerfeuer gemacht und Josh hat fuer uns in den Kohlen gekocht. Das war echt beeindruckend, was der da alles gezaubert hat. Wir hatten sogar frisches Brot. Nach dem Essen hatten wir noch ein paar Bierchen – und ploetzlich stand Josh da und hatte einen abgetrennten Kaenguruhschwanz in der Hand! Auch den haben wir dann in den Kohlen gegart und gegessen... Hat ein bisschen gestunken, aber war eigentlich ganz lecker, ein bisschen wie Huehnchen. Er hat uns erklaert, dass das eine Aborignal-Tradition ist. Wir sind dann relativ frueh ins "Bett" gegangen. Bett war in dem Fall ein Swag. Das kann man sich wie einen Schlafsack um den eigenen Schlafsack vorstellen, der sogar eine duenne Matratze enthaelt. Der Kopf bleibt also unterm freien Himmel – und man kann die Millionen Sterne und die Milchstrasse sehen!! Super schoen!

Als Josh uns am naechsten Morgen geweckt hat, sah es noch genauso aus wie am Abend zuvor.. nur die Milchstrasse war gewandert.. es war noch so frueh, dass man kein Tageslicht sehen konnte. Nach einem schnellen Fruehstueck sind wir in unser Camp fuer die nachste Nacht gefahren, wo wir endlich duschen und auf Toilette gehen konnten!!! Es lebe der Luxus. Anschliessend ging's dann zu den Olgas. Waehrend der Kings Canyon mehr aussieht wie ein riesiger zusammenhaengender aus verschiedenen Schichten bestehender Felsblock, sind die Olgas mehrere riesige Felsen, die eine eher glatte Oberflaeche haben. Da sind wir dann auch wieder rumgewandert und haben uns alles genau angeguckt. Josh hat uns gezeigt, wie die Aboriginals die Farbe fuer ihre Malereien hergestellt haben. Danach sind wir ins Cultural Center gefahren, um mehr ueber die Geschichten etc der Ureinwohner zu erfahren. Zu dem Zeitpunkt war ich so muede, dass ich mich da nicht wirklich drauf konzentrieren konnte.... das einzige, das ich mir wirklich anguckt hab, war das 'book of sorry'. Das besteht aus Briefen von Leuten, die irgendwann einmal ein Stueck Stein vom Ayers Rock/Uluru mitgenommen haben. Ihnen ist dann irgendein Unglueck widerfahren und sie haben das darauf zurueckgefuehrt. Sie haben dann das Stueck Stein zurueckgeschickt, zusammen mit einem Brief, in dem sie alles erklaeren. Da sind die unterschiedlichsten Geschichten drin, Frauen, die ihren Mann verloren haben, ihre Kinder, das Haustier ist gestorben, irgendjemand war sogar von dem Erdbeben in Japan dabei und meinte, das Stueck Ayers Rock waere Schuld an seinem Unglueck.

Nachdem wir das Center wieder verlassen haben, haben wir den Ayers Rock zu ca. einem viertel umrundet, waehrend Josh uns wieder verschiedene Geschichten erzaehlt und uns Malereien gezeigt hat. Abends haben wir uns dann den Sonnenuntergang am Uluru angeguckt! Das war echt cool, man konnte sehen, wie er die Farbe aendert und alles. Wir hatten sogar unser Abendessen dort Danach sind wir wieder zurueck ins Camp und haben noch ein paar Bierchen getrunken, bevor wir wieder in unsere Swags zum Schlafen gegangen sind.

Am naechsten Morgen sind wir sogar noch frueher aufgestanden, als am Tag vorher. Wir wollten naemlich den Sonnenaufgang am Ayers Rock sehen! War auch wieder echt schoen, nochmal was ganz anderes als der Sonnenuntergang. Danach haben wir den Uluru base walk beendet, ich bin jetzt also einmal komplett drumrum gegangen Tja, und dann war die Tour auch schon wieder vorbei. Nach 5 Stunden Rueckfahrt und einem kurzen Halt auf einer Kamelfarm, hiess es dann schick machen fuer ein After-Tour-Treffen in der Rock Bar. Da habs fuer mich dann erstmal ein leckeres Kaenguruhfilet. Ich war allerdings so muede, dass ich da nicht wirklich lange war... Ich hatte am naechsten Morgen ja auch schon wieder meinen Flug nach Perth

12.5.13 18:27


Great Ocean Road

Die Great Ocean Road macht ihrem Namen auf jeden Fall alle Ehre. Das war echt mega schoen da! Nachdem Yann (franzoesischer Kanadier), Alex (Englaender), Teresa (Deutsche) und ich morgens beim Aldi shoppen waren um uns mit Proviant fuer die kommenden Tage einzudecken, mussten wir nur noch auf Meike (deutsch) warten, die wir am Tag vorher noch nicht kennenlernen konnten, weil sie es nicht rechtzeitig zu dem Treffen geschafft hatte. Yann hat waehrenddessen unser Auto von der Vermietung abeholt und wir haben direkt eine positive Ueberraschung erlebt... sie haben uns ein kostenloses Upgrade gegeben! Also hatten wir so ein riesiges Auto, das ein bisschen Aehnlichkeit mit einem Jeep hatte, mit seeehr viel Beinfreiheit und Platz fuer unser ganzes Gepaeck. Dann ging's auch los: im Nieselregen Richtung Autobahn und Meer. In Torquay haben wir dann nach ca. 2 Stunden schon Pause fuer ein Kaeffchen gemacht. Generell war unser Tempo eher langsam Von da aus bin ich weitergefahren, das erste Mal in Australien nach ueber acht Monaten in einem richtigen Auto – allerdings mit Automatik und dem Lenkrad auf der falschen Seite Hat aber alles gut geklappt, ich bin mittlerweile so gut an den Verkehr auf der linken Seite gewoehnt, dass es glaub ich echt komisch fuer mich wird, wenn ich wieder in Deutschland bin. Die Strasse am Meer entlang war auch echt super schoen, sehr viele Kurven und verwirrende Strassenverkehrszeichen, aber auf der linken Seite immer die riesigen Wellen und beeindruckende Steinformationen. Zwischendurch sind wir immer durch kleine Doerfer gefahren, wo wir dann fuer ca 2 Minuten Radioempfang hatten – sonst war da nichts. Unsere Mittagspause hatten wir auf einem Rastplatz, der uns empfohlen wurde, weil da angeblich Koalas sein sollten. Und tatsaechlich – nur 10 Meter von unserem Picknicktisch sassen gleich 2 in einem Eukalyptusbaum und waren gemuetlich am chillen und essen. Ploetzlich ist dann im Sturzflug ein Papagei auf uns zugeflogen, der war gar nicht scheu. Ich hab mich dann gefragt, ob der sich wohl auf meinen Arm setzen wuerde und den einfach mal ausgestreckt – und da sass er auch schon da Das war echt cool, vielleicht habt ihr die Bilder gesehen. Unsere erste Nacht haben wir dann auf einem Freicampingplatz verbracht. Da waren sogar Toiletten und man musste gar nichts bezahlen. Wir haben dann noch ein paar Hollaender getroffen, die mit ihrem Campervans unterwegs waren und mit denen ein paar Trinkspiele gespielt und gequatscht. Nachts haben dann wieder 3 Leute in meinem kleinen 2 Personenzelt gepennt und 2 von uns im Auto auf den umgeklappten Ruecksitzen. Am naechsten Morgen hatten wir super Glueck mit dem Wetter! Und das war auch gut so, denn das war der wichtigste Abschnitt des ganzen Trips – wir sind zu den 12 Aposteln gefahren! Davon stehen in Wirklichkeit nur noch ca. 7 oder so, die anderen fallen nach und nach ins Meer, weil das Sandstein ist und das durch die Wellen nach und nach zerbroeselt. Die Apostel und das Stueck danach war echt super super schoen von der Landschaft. Strahlendblauer Himmel, Sonne, das Meer – sind auf jeden Fall coole Fotos geworden

Abends haben wir uns dann in Port Fairy ein Hostel gegoennt.. so wirklich bequem war die Nacht davor nicht Der Hostelbesitzer hat uns netterweise einen Familienraum zum selben Preis gegeben, da waren wir alle in einem Zimmer und hatten sogar ein riiiiesiges Doppelbett in der Mitte. Da hab ich drin gepennt hihi. Am naechsten Morgen sind wir dann auf einen kleinen Markt in dem Staedtchen gegangen. Da hatten die alles so kleine Staende mit selbstgestrickten Muetzen, selbstgemachtem Schmuck, Kerzen und Broten, frisches Obst und Gemuese.. Als wir uns ein paar Aepfel gekauft haben, hat uns der Mann ein "Port Fairy Kilo" gegeben.. das ist etwas mehr als ein normales Kilo aber zum selben Preis

Danach sind wir weiter Richtung Grampians, einem Nationalpark etwas weiter im Inland. Da haben wir auch wieder in einem Hostel uebernachtet (Ned's Beds, lieferte Stoff fuer viele Wortwitze) und unser eigenes Zimmer gehabt. Abends kam dann noch ein Bus mit ein paar Leuten, die so ca. die selbeTour wie wir gemacht haben, nur eben mit dem Bus. Mit denen haben wir wieder getrunken und beim Lagerfeuer gesessen, gequatscht und Marshmellows gegrillt. Es war dann auch noch Alex' Geburtstag, den wir ein bisschen gefeiert haben. Am naechsten und letzten Tag waren wir dann noch im Nationalpark selbst und haben uns verschiede Lookouts angeguckt. Dann ging es auch schon wieder Richtung Melbourne!

12.5.13 17:47


NZ Nordinsel

In Auckland angekommen hab ich mich ja wie gesagt mit Tony getroffen, den ich in Townsville in Australien kennengelernt hab. Das war auch voll witzig, wir sind dann schoen feiern gegangen und waren Karaoke singen :D Nach 2 oder 3 Tagen bin ich nach Matamata gehitcht und hab mir das Hobbitdorf angeguckt! Richtig cool, hab ganz viele Fotos gemacht! Kann leider im Moment nichts hochladen, weil mein Computer seinen Geist aufgegeben hat.. werde das spaeter mal versuchen, zu reparieren. Anschliessend bin ich nach Taupo gefahren. Das war voll das schoene Staedtchen mit See. Und das coolste: die hatten da heisse Quellen! Ganz natuerlich und ohne Eintritt.. eins meiner all time favorites so far. Anschliessend bin ich zum Tongariro National Park um da eine Wanderung zu den Vulkanen und den smaragdfarbenen Seen zu machen.... Leider war total schlechtes Wetter und die meinten, ich koennte nichtmal die Seen sehen.. (haha) und dann bin ich direkt weiter nach Wellington. Da war ich auch nochmal 2 oder 3 Naechte und musste mich von dem anstrengenden Reisen erholen Das schlaucht ganz schoen, immer unterwegs zu sein.

Von Wellington bin ich dann nach Picton mit der Faehre gefahren und wollte eigentlich direkt weiter nach Nelson trampen. Es hat aber so geregnet, dass ich spontan in ein Hostel gegangen bin - super Entscheidung, die hatten naemlich einen Whirlpool!!! Wir haben uns dann ein paar Bierchen gekauft und ca. 4 Std in dem 40 Grad Wasser verbracht :D Abends gabs dann noch kostenlosen Apple Crumble mit Eis. Am naechsten Tag war ich dann in Nelson, auch ein echt suesses Hostel.. und es gab kostenloses Schokobrownie mit Eis :D In den Hostels in Picton und Nelson hab ich Mara und Tim kennengelernt, 2 Hollaender. Mit denen bin ich dann am naechsten Tag in den Abel Tasman Nationalpark gefahren. Wir wurden vom Wassertaxi nach Onetahuti hochgefahren und sind dann ca 30 km in 3 Tagen an der Kueste entlang zurueck nach Marahau gewandert. Mittendrin haben wir eine Nacht in meinem kleinen 2 Personen Zelt zu dritt mit unseremn Gepaeck gecampt.. kuschelig. Danach war ich noch in Murchison und hab Rafting gemacht! Richtig geil! Das hat echt voll Spass gemacht und am Ende haben wir noch Cliffjumping gemacht! Den letzten Tag hab ich dann wieder in Christchurch verbracht, bei Rodrigo und seinen Mitbewohnern, wo ich schon ganz am Anfang war.

Jetzt bin ich soooo happy, wieder in Australien zu sein!!! Der heutige Tag ging ziemlich schnell rum, musste ganz viel organisatorisches machen.... hab eine Anzeige geschaltet, dass ich Leute fuer die Great Ocean Road suche und wir haben uns jetzt ein Auto zu viert gemietet und morgen gehts los! Freue mich schon

10.4.13 11:02


NZ Suedinsel

Wanaka war ganz schoen. Im Nachhinein ist es ein bisschen wie Queenstown in klein, es gibt nur ein paar Geschaefte, Bars und Cafes und eben den See. Ich bin dann den einen Tag den ich da war eigentlich nur gewandert, ihr habt bestimmt schon die Bilder und das Video gesehen. Als ich dann nach den 6 Stunden endlich wieder zu Hause war, hab ich auch nicht mehr viel gemacht. Die Leute auf meinem Zimmer waren ziemlich unkommunikativ, also hab ich nur noch mit ein paar Menschen in der Kueche gequatscht und bin relativ frueh ins Bett gegangen. Am naechsten Tag hat es dann genau dann, als ich mich an die Strasse gestellt hab, um nach Queenstown zu trampen, angefangen zu regnen Hab aber trotzdem jemanden gefunden, ein englisches Paerchen, die auch gerade dabei waren, Neuseeland zu erkunden und mich dann direkt vor meinem Hostel in Queenstown abgesetzt haben. Die Leute auf meinem Zimmer da waren auch gleich viel witziger drauf und da ja St Patrick's Day war, bin ich mit zweien von denen erstmal losgezogen Es hat sich dann rausgestellt, dass das ein schwules Paerchen war, Euan und Josh, super coole Typen!!! Josh hatte einen 100 Dollar Gutschein fuer eine Bar gewonnen und den haben wir dann erstmal "leergetrunken". Danach sind wir in verschiedene irische Bars gegangen und haben da weitergefeiert, ein sehr gelungener Abend Bin dann auch noch direkt eine Nacht laenger in Queenstown geblieben, als urspruenglich geplant. Den zweiten Tag bin ich nur ein bisschen in der Stadt rumgelaufen, hab mit einem Typen aus meinem Hostel n Kaffee getrunken und die beruehmten Fergburger probiert.

Am naechsten Tag bin ich dann weitergetrampt nach Te Anau (ausgesprochen Teh Ahnea). Der Typ war auch ganz witzig. Wir haben Queen gehoert und dann zu Eminem gerapt. Da angekommen wollte ich eigentlich direkt weiter nach Milford Sound trampen, in den Nationalpark, aber dann hab ich mich doch entschlossen, noch was zu essen zu kaufen.. Als ich da sass, kamen ploetzlich 3 Leute aus der Touristeninformation – die eine sah aus wie Marens Freundin Hanna. Und sie war es!!!! So witzig, ne Maren? Hanna war mit ihrem Bruder Jan und dessen Kumpel Philipp auch gerade unterwegs nach Milford Sound, also hab ich mich denen angeschlossen Die hatten sich einen Campervan gemietet, sind aber leider in die andere Richtung gefahren. Wir haben dann ein paar Wanderungen gemacht und am naechsten Tag morgens ganz frueh eine Kajaktour auf dem Fjord in Milford Sound. Das war echt mega schoen und wir haben Seesterne, Seeigel und Seeloewen gesehen!! Und den Wasserfall aus X-Men, wo sich Wolverine im Film runterstuerzt Die Zeit ging auf jeden Fall viel zu schnell rum und unsere Wege haben sich schon wieder getrennt Sie haben mich noch an einem Hostel in Te Anau abgesetzt und sind dann weitergefahren. In meinem 4er-Zimmer waren natuerlich auch wieder Deutsche.. aber voll gut, Lars und Anna, Geschwister, hatten ein Auto gemietet und wollten in die gleiche Richtung wie ich am naechsten Tag! Sie haben mir sofort angeboten mich mitzunehmen.

Mit denen wars dann nicht so wirklich lustig... wir sind erst nach Bluff gefahren, wo ich Austern gegessen habe und dann weiter zum Slope Point, dem suedlichsten Punkt Neuseelands. Da haben wir dann in einem kleinen Backpackers uebernachtet, was ein bisschen was von einer kleinen Farm hatte. Da war echt so gaaar nichts los, die einzigen Geraeusche kamen von den Schafen und einer Fliege in meinem Zimmer. Die Gegend, die danach kam, war auch ziemlich tot was Menschen angeht. Ueberall nur Huegel und Schafe. Ich bin dann mit Anna und Lars noch bis nach Dunedin gefahren. Unterwegs haben wir uns die Catlins angeguckt, das ist ein riesiger Nationalpark mit ein paar Wasserfaellen, aber nichts besonderes eigentlich. Angekommen in Dunedin waren wir dann glaub ich alle ziemlich froh, nicht mehr mit den/dem jeweils anderen reisen zu muessen. Ich bin dann in ein sehr zentrales Hostel eingecheckt, weil ich so froh war, endlich wieder Menschen um mich zu haben!!! Da hab ich David, einen Ami aus Kalifornien kennengelernt. Wir haben dann ziemlich viel miteinander unternommen. Gestern waren wir im Meer baden (arschkalt!), abends sind wir zu einer Brauereibesichtigung gegangen und morgen gehts in die Schokoladenfabrik (inkl. Schokowasserfall :D ). Bei der Brauereitour haben wir noch ein paar lokale Studenten kennengelernt, die haben uns mit zu sich nach Hause eingeladen und wir sind mit denen auf ne Tennis-Mottoparty gegangen. Wir stachen da voll raus – nicht wegen unserem Nicht-Outfit (wir waren Sarina Williams und Andre Agassi) – sondern mehr weil wir so ca. 10 Jahre aelter waren, als alle Kinder da. Ein Maedel hat dem David das Hemd aufgeknoepft, weil sie meinte, dass er dann mehr aussaehe wie ein Tennisplayer – und war ganz ueberrascht, da Haare zu finden.

Am Dienstag hab ich meinen Flug nach Auckland – dann geht die Reise weiter

24.3.13 01:33


Neuseeland!!!

Neuseeland ist crazy Hier angekommen war erstmal alles irgendwie bloed. Uebelst kalt vor allem, nur 14-17 Grad. Ich bin um 5 Uhr morgens gelandet und dann irgendwann Richtung Christchurch Citycenter geduest, wo ich dann von halb 9 Uhr morgens bis halb 5 Uhr abends meinen ersten Tag in der oeffentlichen Bibliothek verschwendet hab. Ich musste naemlich noch eine Unterkunft finden, da ich vorher keine Zeit hatte die zu buchen. Das hat sich als relativ schwierig rausgestellt, da hier vor zwei Jahren ein Erdbeben in Christchurch war und die ganze Innenstadt immer noch dabei ist, sich davon zu erholen. Die reissen ganz viele Gebaeude wegen Einsturzgefahr ab und auch die schoenen alten Gebaeude muessen alle renoviert werden und sind deshalb abgesperrt und nicht oeffentlich zugaengig. Es gibt ein provisorisches Citycenter, was eigentlich auch ganz cool ist (wenn man erstmal den Eingang gefunden hat). Ist ziemlich modern und so im Stil von den grossen Schiffscontainern, alles auch schoen bunt aber irgendwie fehlt das Leben. Auf jeden Fall sind wegen des Erdbebens die ganzen Hostels in der Innenstadt geschlossen und die am Rand voellig ueberfuellt. Die einzigen verfuegbaren Zimmer haben zwischen 50 und 75 NZDollar (1NZD = ca 60-66cent?) und aufwaerts gekostet. Also hab ich verzweifelt n Couchsurfer gesucht. Im Endeffekt hatte ich mega Glueck und ich habe einen gefunden!!! Rodrigo aus Argentinien war der einzige, der mir geantwortet und mir ne Zusage geschickt hat, und das auch nur, weil er meine Anfrage durch Zufall gesehen hat. Er wohnte ca. 25 Minuten Busfahrt ausserhalb von Christchurch mit seinen zwei tscheschischen Mitbewohnern Veronika und Jirka. Ausserdem waren noch 3 andere Leute da, mit denen die drei zusammengelebt haben, bevor sie in ihr jetziges Haus gezogen sind. Die waren alle meganett und wir haben schoen was zusammen gekocht und gegessen und sie haben mir ganz viele Tipps fuers Reisen in Neuseeland gegeben. Am 2. Abend ist dann noch ein potentieller Mitbewohner zum Essen gekommen – und jetzt haltet euch fest – ich kannte ihn!!! Den habe ich naemlich auf meinem ersten Couchsurfing Treffen in Melbourne kennengelernt.... Die Welt ist so klein. Hab mir dann erstmal noch im Second Hand Laden eine Jeans und einen Blazer gekauft ... fuer einen Dollar insgesamt Voll das gute Schnaeppchen.

Naja. Da ich nich wirklich in Christchurch bleiben konnte, wollte ich weg. Dafuer hatte ich ja meinen Buspass fuer die Suedinsel. Als ich allerdings meine erste Buchung machen wollte, hat sich rausgestellt, dass der fuer die naechsten ein bis zwei Wochen komplett ausgebucht ist. Geld krieg ich auch nich wieder, obwohl ich den ja noch nichmal benutzt hab und verkaufen kann ich ihn auch nicht. Ich bin echt sauer deswegen. Naja, mit den Tipps, die mir Rodrigo und Co gegeben haben, hab ich mir dann eine neue Route zusammengestellt. Die beeinhaltet jetzt sogar noch die Nordinsel, weil da auch noch voll die coolen Sachen sind, die ich sehen will, wie sich herausgestellt hat. Hauptfortbewegungsmittel ist per Anhalter und am 26. hab ich einen Flug von Dunedin nach Auckland gebucht.

Am 14. bin ich dann gegen Mittag endlich aufgebrochen. Mein Ziel war der Franz Josef Glacier an der Westkueste, ca. 6 Std Fahrt wenn man komplett durchfaehrt. War vielleicht etwas zu optimistisch. Es hat alleine 2 Stunden gedauert, bis ich ueberhaupt erstmal zu dem Highway gekommen bin, der aus Christchurch rausfuehrt, und das, obwohl ich per Bus gefahren bin. Danach hatte ich 4 verschiedene Mitfarhrgelegenheiten, die mich alle nur immer ein kurzes Stueckchen mitgenommen haben. Nachdem mich die letzte Frau abgesetzt hatte, war ich in Springfield Das war mega klein aber es gab eine Statue mit einem Donut

Von da war es dann irgendwie total schwierig, wegzukommen, war irgendwie die falsche Tageszeit.. Irgendwann hat dann aber doch eine Frau angehalten. Ihr Name war Harmony Helpful. Nee, war auch meine erste Frage, ihr Mann hat den Nachnamen in Helpful geaendert. Sie hat mir erzaehlt, dass sie 12 Kinder hat und in einer christlichen Community lebt (nicht das, was wir unter christlich verstehen, die ist wie der Koch damals in Townsville, der auch Exorzismen gemacht hat.. aber ich glaub das machen die da nicht). Auf jeden Fall haben wir dann ganz viel ueber Gott und Familie und bla diskutiert. Zwischendurch sind wir an den Felsen aus Herr der Ringe vorbeigekommen, wo die sich vor den Boesen verstecken! Weiss nicht mehr genau wie das war..

Auf jeden Fall hat sie mich dann eingeladen, dass ich ja mit zu ihr in die Community kommen koennte. Es war schon relativ spaet und auf der Strasse, wo wir waren, war nicht wirklich viel los.. ich hatte ein bisschen Schiss, nicht mehr irgendwo im Hellen anzukommen, also hab ich ja gesagt. Da angekommen hab ich mich erstmal voll komisch gefuehlt. Das war echt mega in der Pampa und alle haben die gleichen Klamotten getragen, die Frauen und Maedels sogar so Kopftuchdinger.. Harmony hat mir dann mein Zimmer gezeigt. AHHHH Leute das war wie im Hotel da!!! Riesiges Doppelbett, eigenes Bad.. und nebenan nochmal zwei Doppelbetten fuer meine vier Kinder. Normalerweise ist das naemliche eine Wohnung fuer die Familien hier. Alle 500 Leute wohnen in insgesamt 4 oder 5 "Hostels", so Wohnanlagen mit kleinen appartementaehnlichen Wohnungen. Natuerlich ohne Schluessel. Die Kinder wohnen so lange mit ihren Eltern zusammen, bis sie verheiratet sind und selber eine von den Wohnungen kriegen. Hier gibt es also keinen Sex vor der Ehe und auch keine Geburtenkontrolle, deswegen haben die durchschnittliche hier alle so zwischen 10 und 14 Kindern und finden das toll. Alle Mahlzeiten werden zusammen im gemeinsamen Speisesaal eingenommen und sie produzieren selber Butter, Joghurt, Milch, Brot und Kaese. Sie pflanzen ihr eigenes Gemuese an und haben riesige Waschraeume, wo die Waesche von allen Leuten gewaschen wird. Jeder hat so seine Aufgabe, natuerlich alles schoen nach der traditionellen Rollenverteilung. Harmony hat mich dann gebeten, mir einen Rock anzuziehen.. Jeans oder Hosen generell schicken sich hier nicht fuer Maedels und man wird bloed angeguckt. Als ich mich umgezogen hatte, kamen Constance und Promise (die haben hier alle so geile Namen, es gibt auch noch Hope, Truth, Faith und mein Favorit: Obedience und haben mir ein fettes Tablett mit Essen gebracht!! Es gab Pommes mit Ketchup, Fleisch, Spiegelei, Salat, Tomaten und Apfelschorle. Und das Highlight zum Nachtisch: selbstgemachter Schokomuffin mit selbstgemachter Vanilleeiscreme!!!!!!! Es war so lecker. Am naechsten Tag hat mich dann son Opa nach Greymouth gebracht, eine Stadt an der Westkueste. Natuerlich nach meinem Fruehstueck, bestehend aus 2 Scheiben selbstgemachten Brot mit selbstgemachter Butter, Tomaten, Spiegelei, selbstgemachtem Joghurt mit Aepfeln, Rosinen und Haferflocken (der ne ordentliche Portion Zucker haette vertragen koennen) und Kaffee ohne Koffein! Da haette ich merken muessen, das da was falsch ist mit dem Platz Der Opi hat mich auf jeden Fall totaaaal zugelabert und mir einen von dem bevostehenden Weltuntergang erzaehlt, weil die Leute die Ehe nicht mehr wertschaetzen, es zu viele Schwule und Lesben gibt, jeder nur auf sein eigenes Glueck aus ist und Jesus nicht genug gewertschaetzt wird. Selbst als wir da waren, und ich die Tuer vom Auto schon offen hatte, hat er noch 5 Minuten weitergelabert.

Nach einem weiteren Stop per Anhalter habe ich Doro, eine deutsche Anhalterin getroffen. Wir wurden von Tim mitgenommen, 32, aus Queenstown, der gerade von nem Kumpel wiedergekommen war und zurueck nach Queenstown wollte. Perfekt, das war naemlich genau unsere Richtung. Er hatte es auch nicht wirklich eilig und wir haben uns gut verstanden, also haben wir zusammen eine Wanderung in den Fox Gletscher gemacht. Der war leider ziemlich zusammengeschrumpft schon und dreckig, deswegen war das leider nicht soo beeindruckend. Aber die Landschaft hier ueberall ist krass, so hohe Berge und riesige Seen! Doro ist dann bei einem Campingplatz in der Naehe von dem Gletscher geblieben und ich bin weiter mit Tim gefahren, weil ich mir so einen ganzen Tag spare und ich da ja schon alles gesehen hatte, was ich sehen wollte. Er hat mit mir immer noch kleine Stops zwischendurch gemacht, z.B. an einem Wasserfall und an nem entlegenen Strand. Irgendwann war es dann schon relativ spaet und ich hatte wieder mal Schiss, dass ich keine Unterkunft mehr finde Wir haben dann in Hawea haltgemacht, wirklich ein schoenes Fleckchen, geht nur nicht so viel da. Sein ehemaliger Boss hat da ein Ferienhaus und hat Tim erlaubt, da zu uebernachten. Ich konnte wieder mein eigenes Zimmer haben Wir sind dann noch in eine Kneipe gegangen, weil Tim sein Rugbyteam spielen sehen wollte. Er hat mich da zum Essen eingeladen und dann auch noch die ganzen Getraenke bezahlt! Und wir haben Billiard gespielt, ich werd echt ein bisschen besser Ich hab schon voll die Trickshots drauf (man darf nur keinem verraten, dass die Treffer nur Glueck sind, das ist der Trick Ach und das coolste: da war sone Frau, die Spenden fuer die lokalen Feuerwehrmaenner gesammelt hat, weil die da naemlich nicht dafuer bezahlt werden. Jeder der gespendet hat, durfte sich eine Nummer zwischen 1 und 50 oder so aussuchen und da wurd dann spaeter gelost und man konnte was gewinnen. Tim meinte, ich sollte mal was aussuchen – und meine 36 hat gewonnen hahaha. Ein fettes Fleischpaket!!! Mit Haehnchenschenkeln und Steaks und so. Das gibts morgen dann

Heute morgen hat er mich dann in Wannaka abgesetzt, nachdem er einmal durch die Stadt mit mir gefahren ist, um mir alles zu zeigen. Morgen fahre ich ja schon weiter nach Christchurch und werd ihn da besuchen, da ist naemlich St Patricks Day und da geht die Party Jetzt werd ich erstmal hier noch sonen Berg besteigen und ein paar Fotos von der tollen Aussicht machen!

16.3.13 00:52


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