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Vietnam

Oh mann, das war der krasseste Schock ever am Flughafen von Luang Prabang nach Hanoi.... Ich sass da ja schon die ganze Zeit und musste superlange warten, und die Anzeige hat dann die ganze Zeit angekuendigt, dass der Flug auch noch ne halbe Stunde spaeter abfliegen soll als geplant.... und ploetzlich hat sich das geaendert und ich hatte nur noch weniger als ne halbe Stunde bis zum Abflug und ich war noch nichtmal eingecheckt..... (hat mich an Maik erinnert, der ja seinen Flug schonmal verpasst hat.. ne Maik? ) Ich bin also ganz schnell zum Schalter gerannt und die waren da schon alle am einpacken... es gab keine Anzeige nach Hanoi und kein gar nichts.. ich hab dann schon halb in Panik nach dem Flug gefragt und der Typ meinte: "too late!" Oh mann. Ich war ziemlich kurz vor einem Herzinfarkt. Ich hab dann voll angefangen rumzubetteln und gesagt, dass ich da ja schon ewi sass etc. und dann hat der Typ zu der Frau am Schalter gesagt, dass sie mich noch einchecken soll... die war auch uebelst genervt und hat nur noch mit den Augen gerollt, es aber letztendlich gemacht....... Puh. Der Flug selbst war dann ohne weitere Probleme, eine super kleine Maschine und der Flug selbst hat auch nur 1 Stunde und 15 Minuten gedauert. Vom Flughafen in Hanoi hab ich mir dann einen Bus organisiert, der mich nach Hanoi City gebracht hat. Mein Hostel hab ich dann auch gut gefunden, um halb 12 war ich dann endlich da. Ich bin dann quasi auch direkt ins Bett gegangen. Am naechsten Tag bin ich ein bisschen in Hanoi rumgelaufen und hab Sightseeing gemacht. Die Haeuser sind da echt ganz suess, alles so schmale Gebaeude eins am andern mit Balkons und Blumen, alles schon etwas aelter (zumindest im Old Quarter). Ansonsten hat mir Hanoi ueberhaupt nicht gefallen. Ich bin echt nicht so der Typ fuer Grossstaedte. Die Leute waren superunfreundlich und an jeder Ecke wurde man angesprochen um irgendwas zu kaufen. Man musste dann jedes Mal ca. 5 Mal "Nein" sagen, bis die es kapiert haben.. irgendwann war ich wirklich extrem genervt.. man wird ja alle 2 Meter von sonem Fuzzi angesprochen, da kann man sich das ja mal ausrechnen wie oft ich das Wort no benutzt hab.. Nachmittags war ich dann im Water Puppet Theater. Das wurde mir von den Maedels auf meinem Zimmer empfohlen. Wie der Name schon sagt, eine Show mit so einer Art Marionetten (anstelle von Faeden allerdings auf Stoecken), die quasi auf dem Wasser tanzen und gehen etc.. Dazu wurde dann traditionelle vietnamesische Musik gespielt und Erklaerungen gabs aus dem Programm. Uns wurde naemlich die vietnamesische Kultur naeher gebracht, ich hab also auch was gelernt da Abends gabs dann fuer eine Stunde Freibier in meinem Hostel :D Hab dann ganz viele Leute kennengelernt und wir sind spaeter noch in ein paar Bars und Clubs gegangen. Das Problem ist, dass auch Hanoi eine Sperrstunde hat, ich glaub so gegen 12 machen da alle Bars zu und die Polizei kommt etc. Irgendein Maedel hat dann geschrien: "Let's all go to my place!" und bestimmt 20-30 Leute sind ihr hinterhergelaufen – mich eingeschlossen. Das Haus sah tatsaechlich aus wie eine Privatwohnung – aber als wir drin waren war das voll der Club! Und ich hab die Maedels aus England wiedergesehen Total witzig. Die waren naemlich doch in nem anderen Hostel als ich und dann sind wir alle in demselben Club mitten im Nirgendwo gelandet...

Am naechsten Tag bin ich dann mit dem Bus nach Halong Bay gefahren. Eigentlich hatte ich ueberlegt, auf einen der Boat cruises zu gehen, aber der war dann schon ausgebucht, deswegen dachte ich, ich organisier das einfach selber. Da angekommen hat sich rausgestellt, dass das nicht soo die gute Idee war... das einzige Hostel war naemlich ausgebucht und ich musste mir ein Hotelzimmer fuer 15 Dollar nehmen.. Vergleichsweise eher teuer hier, sonst bezahl ich meist so um die 4 Dollar. In Halong City war auch nicht so viel los und ich war noch ziemlich fertig von der Nacht zuvor, deswegen hab ich erstmal einen Mittagsschlaf gemacht. Abends bin ich ein bisschen ueber die Nightmarkets geschlendert und dann auch schon frueh ins Bett gegangen, hatte fuer den naechsten Tag naemlich einen Bootsausflug gebucht. Da gabs auch wieder einige Probleme, die mich in meiner leider eher negativen Meinung ueber Vietnamesen bestaetigt haben ... der Ausflug selbst war dann aber doch ganz gut. Gluecklicherweise war noch ein Franzose und eine Belgierin an Bord, mit denen ich mich ganz gut verstanden hab. Die Umgebung sah ein bisschen aus wie in Milford Sound in Neuseeland oder Aonang, Thailand.. Riesige Felsen im Meer – leider sehr touristisch. Superviele Boote und in der Tropfsteinhoehle, die wir spaeter besichtigt haben, waren auch bestimmt 100-150 Touris. Abends bin ich dann mit dem Uebernachtbus nach Sapa gefahren.

Sapa fand ich richtig toll. Das war so ein kleines suesses Bergdorf mit einem See. Am ersten Tag war es etwas bewoelkt und weil das Dorf so hoch liegt, sind die Wolken quasi in die Stadt geschwommen, sah ein bisschen aus wie Nebelschwaden. In der ganzen Stadt laufen Frauen in ihrer traditionellen Kleidung von den umliegenden Doerfern herum, die einem irgendwas verkaufen und einen mit zum Trekking zu ihrem Dorf nehmen wollen. Ich hab dann eine Trekkingtour fuer den naechsten Tag von meinem Hostel aus gebucht, weil mir die Touristeninformation gesagt hat, es waere nicht sicher, mit denen alleine mitzugehen.. hab aber einen anderen Typen getroffen der das gemacht hat und der meinte, das waere echt super und ueberhaupt nicht bedenklich gewesen und die Touristeninformation haette mir nur ne Tour verkaufen wollen..... das ist das, was ich meine, man wird hier entweder beschissen oder belogen oder beides.. Macht keinen guten Eindruck. Naja.. nachmittags hatte ich auf jeden Fall einen Kochkurs Wir sind zuerst auf dem Markt einkaufen gegangen (auch Huehnchen.... das lag da einfach nur unter sonem Geschirrtuch ohne Kuehlung etc... aber angeblich jeden Tag frisch geschlachtet) und anschliessend haben die alles in einer Art Schaufenster zur Strasse hin aufgebaut, sodass alle mich beobachten konnten, wie ich gekocht hab Ich hab mich fuer die frische Fruehlingsrolle und ein vietnamesisches Chicken Curry entschieden. Die Fruehlingsrollen waren echt suuper lecker. Die haben mir sogar noch beigebracht, ne passende Sosse zu machen und ausserdem, wie man eine Rose aus der Haut einer Tomate macht Voll toll. Nachher hat die Besitzerin sich noch voll Zeit genommen und mir nochmal alle Zutaten diktiert, damit ich mir das Rezept aufschreiben und spaeter zu Hause nachkochen kann Abends war ich mit den Israelis von meinem Zimmer noch was trinken, das war auch ganz witzig.

Am naechsten Tag bin ich dann zum Trekking aufgebrochen. Die Israelis sind auch mitgekommen, haben sich aber fuer eine eintaegige Wanderung entschieden, waehrend ich noch eine Uebernachtung dazugebucht hab. Wir – spaeter dann eine Gruppe von 6 Leuten und dem Tourguide – sind dann entlang der Reisfelder gewandert und hatten so einen schoenen Ausblick!! Das war bis jetzt echt einer der schoensten Orte, die ich gesehen hab. Leider kommt das auf den Fotos nicht annaehernd so rueber, man kann einfach diese Weite nicht so einfangen... Die einheimischen Frauen haben uns auf unserer Wanderung begleitet und uns teilweise geholfen, wenn es sehr steil oder rutschig war. Und es war sehr rutschig. Und matschig. Ich hatte irgendwie immer zwei von denen an meiner Seite, die haben einfach meine Hand genommen und mich da ueberall rumgefuehrt und mich davor bewahrt, in den Matsch zu fallen.. Nachmittags sind wir dann in unserem Homestay angekommen. Ich dachte ja eigentlich, dass wir in einer Familie uebernachten wuerden... aber das war mehr eine Art guesthouse, einfach ein paar Matrazen auf dem Boden und ein vietnamesisches Paerchen, was dann fuer uns gekocht hat.. das hatte aber irgendwie so gar nichts mit dieser ECHTEN Erfahrung zu tun, die ich erwartet hatte.. schade. Aber wenigstens gabs ne Dusche und n vernuenftiges Klo. Abends sind wir dann in die Bamboo Bar gegangen, die wird von einem Hollaender und seiner vietnamesischen Frau gefuehrt und war echt gemuetlich. Ich hatte einen Baileys-Shake............. einer der besten Shakes meines Lebens!!! Hab mir natuerlich das Rezept geben lassen.. freut euch schonmal

Am naechsten Tag sind wir dann durch den Bambuswald gewandert. Da war es noch viiiel matschiger und rutschiger. Diesmal haben uns ein paar Maedels im Alter von 6-12 Jahren begleitet und uns gezeigt, wo wir am besten langgehen sollten. Die wollten natuerlich, dass wir spaeter was von denen als Gegenleistung kaufen....... da ich diese Kinderarbeit nicht unterstuetzen wollte, habe ich denen einfach ein paar Kekse angeboten. Das erste Maedel war voll gierig, die hat sich gleich drei genommen und nichtmal danke gesagt, ich hab sie dann gezwungen mit den andern zu teilen... Spaeter hab ich die restlichen dann auch noch verschenkt und die waren echt so suess.. die haben mich mit ihren grossen Augen angeguckt und man konnte sehen, dass das echt was besonderes fuer die war.. und danke haben sie auch gesagt! Nach dem Mittagessen ging es dann leider auch schon wieder zurueck. Ich haette gut noch ein paar Tage weiter wandern koennen, hat mir echt super gefallen.

Abends hab ich dann den Nachtbus zurueck nach Hanoi genommen. Ich musste mir eine Liege von ca. 1m mit einer voellig Fremden teilen.. die war zwar nett und alles, aber es war absolut kein erholsamer Schlaf. Den Tag hab ich dann wieder in Hanoi verbracht. Wollte eigentlich in das Ho Chi Minh Mausoleum, aber als ich da endlich nach einem halbstuendigen Fussmarsch ankam, hiess es dass mein Kleid zu freizuegig waer und ich nicht reinduerfte, ich solle mir doch n Schal kaufen. Soo unbedingt wollte ich es dann auch nicht sehen..... Bin dann einfach shoppen gegangen und hab mir in der Schuhstrasse ein paar Vans gekauft Spaeter hab ich mich noch auf einen traditionell vietnamesischen gruenen Tee mit Limetten und Zucker mit Helen getroffen, die Belgierin von der Bootstour in Halong Bay. Danach bin ich auch schon direkt weiter mit dem naechsten Nachtbus nach Hoi An gefahren. Das war bis jetzt die schlimmste Fahrt, die ich hatte. Ich war mit 4 anderen auf der "Rueckbank" des Busses, wo man uebelst durchgeschleudert wurde, seine Rueckenlehne nicht nach hinten stellen konnte und natuerlich ueberhaupt keinen Platz hatte – ist ja alles fuer Asiaten gebaut hier. Ich hab vielleicht 2 Stunden die Nacht geschlafen und mir tat alles nachher weh.. Immerhin hatte ich nette Leute um mich rum sitzen. Da war z.B. ein spanisches Paerchen, die auf einer franzoesischen Schule waren – aber kein Wort englisch konnten. Ich hab mich dann voll lange mit dem Maedel auf einer Art franzoesisch gemischt mit spanischen, englischen und deutschen Woerten unterhalten.. :D Mein franzoesisch wird echt noch richtig gut hier Ich hab ihr dann noch ein bisschen englisch beigebracht und spaeter haben wir alle zusammen spooning gemacht – sonst konnte man auf der Rueckbank ja nicht liegen..

Hoi An hat mir auch echt super gut gefallen. Eine relativ kleine Stadt mit sehr viel Charme. Besonders wenn es anfaengt zu daemmern ist es da super schoen. Entlang des Flusses haben alle Bars Lampions aufgehaengt und alles leuchtet in verschiedenen Farben. Am ersten Tag habe ich mir ein Fahrrad gemietet (weniger als 1 Euro pro Tag, hab das direkt die anderen beiden Tage auch behalten) und bin auf eine Radtour gegangen Unter anderem war ich am Strand und hab da ein bisschen gechillt. Abends bin ich mit ein paar Australiern und einem Schweizer was essen gegangen – und natuerlich auch trinken... Ich hatte das guenstigste Bier ever – umgerechnet 15 Cent!!!!! Wahnsinn. Eins haben wir auch noch jeweils umsonst bekommen, also ist es sogar noch guenstiger Danach sind wir noch in eine andere Bar gegangen und waehrend ich das aufregendste Kickerturnier hatte, sind die irgendwie ohne mich verschwunden. Ich bin dann mit meinen neuen Freunden ins Volcano gegangen, wo wir fuer 2 Euro all you can drink hatten.... und witzigerweise hab ich da auch wieder Sarah und Rachel getroffen, die beiden Englaenderinnen

Hoi An ist bekannt dafuer, die Schneiderstadt schlechthin in Vietnam zu sein. Und ich hatte mir ja ueberlegt, mir ein Dirndl schneidern zu lassen... Also hab ich mich am naechsten Tag auf die Suche nach einem Schneider gemacht. Was eigentlich nur dadurch schwierig wird, dass es so viele von denen da gibt... Irgendwer meinte 250 Stueck.. was echt viel ist bei so einer kleinen Stadt. Ich hab dann natuerlich eine gefunden, die mir mein Dirndl schneidern wollte – fuer umgerechnet 25 Euro....!?! Jap. Das einzige Problem war nur, dass die den Ausschnitt nicht tief genug machen wollte Musste es also 2 mal zurueck zur Aenderung schicken und jetzt ist ok.. wenn auch immer noch nicht perfekt. Ich hatte irgendwo gelesen, dass man sich auch Schuhe machen lassen kann und als ich die Schneiderin das gefragt hab, hatte die natuerlich ne Schwester, die Schuhe macht... die stand dann ploetzlich auch da und hat mich mit zu ihrem Laden genommen und ich hab dann Pumps aus Leder innen und aussen fuer ca. 38 Euro massgefertigt bekommen.. Ich glaub, es ist gut, dass ich nicht noch laenger in Hoi An war... ich haette da noch so einiges kaufen koennen.. Abends war ich dann auf einem Couchsurfing Meeting. Das war auch cool Im Vergleich zu den anderen zuvor eher klein, insgesamt waren wir 15 Leute, aber nie alle zur selben Zeit da.. Erst waren wir in so einem kleinen gemuetlichen Restaurant mit Blick auf den Fluss und spaeter sind wir auf ein kleines Boot gegangen, auf dem man auch was trinken konnte und live music gespielt wurde. Die Band hat dann irgendwann Feierabend gemacht, aber die Gitarren dagelassen... also haben wir weitergespielt und gesungen Sehr netter Abend.

Am naechsten Tag hab ich nicht wirklich viel gemacht. Ich bin noch ein bisschen in der Stadt rumfahren mit meinem Fahrrad (macht ja echt so Spass ), konnte allerdings nicht zu weit weg, weil ich zwischendurch immer zu den Anproben musste.. Kurz bevor ich das Hostel verlassen hab, stand dann ploetzlich Mara vor mir :D Die hatte ich in Neuseeland kennengelernt und mit ihr und Tim die Wanderung durch den Abel Tasman National Park gemacht.. So witzig! Spaeter hab ich mir dann noch einen Motorbike driver organisiert.. bin jetzt echt dran gewoehnt, mit meinem riesigen Rucksack und meinen 2 Handtaschen als Beifahrer auf einem Roller mitzufahren... auch das Verhandeln mit denen hab ich schon voll drauf. Obwohl der nicht wirklich englisch konnte, hab ich ihm verstaendlich gemacht, dass er mich um viertel nach 5 am Hostel abholen sollte. Er hat mich da erst nicht gesehen, also hab ich ihm dann noch auf 2 Fingern hinterhergepfiffen, als er gerade wieder am Wegfahren war und er ist wieder zurueckgekommen.. haha. Bin echt schon total survival maessig. Er hat mich dann zu meiner Busstation gebracht und dann ging's mit dem Sleeperbus nach Nha Tranh. So vollgepackt hab ich auch noch keinen Bus gesehen.. die haben sogar im Gang auf dem Boden geschlafen. Man darf hier ja auch nicht selber seinen Sitz aussuchen und der driver wollte mich schon wieder hinten auf die Rueckbank packen.... also hab ich ihm gesagt, dass mir da schlecht wird.. wollte da echt auf keinen Fall wieder hin.. hat geklappt :D

Heute hab ich den Tag dann ziemlich gechillt in Na Tranh verbracht. Bin mit den Maedels aus meinem Zimmer, 2 Australierinnen, an den Strand gegangen, muss ja langsam mal an meiner Braeune arbeiten Gleich treff ich mich mit Rachel und Sarah, den Englaenderinnen, in einer Bar hier, die sind ja auch heute hier angekommen.

7.7.13 14:49


Laos

Die Fahrt nach Vientiane war auch wieder ein Abenteuer.. der Busfahrer ist einfach jede Stunde an irgendeiner Tankstelle angehalten, um die Fahrt kuenstlich zu verlaengern. Wir wurden naemlich um 6 30 Uhr abends eingesammelt fuer eine Fahrt von ca. 8 Stunden – die Grenze hat aber erst um 6 Uhr morgens aufgemacht. Also wurde dann einfach mal an einer Art Restaurant kurz vor der Grenze eine Pause eingelegt – alle inklusive Fahrer haben dann im Van geschlafen. In Vientiane angekommen hatte ich erst ein paar Schwierigkeiten, das Hostel zu finden, das ich mir im Internet rausgesucht hatte. Als ich dann endlich da war, war es aber voll cool. Super nette Leute, die da gearbeitet haben und die Raeume waren auch in Ordnung, ein echtes Hostel eben (hatte genug von ranzigen guesthouses). Als ich dann endlich mittags in mein Zimmer einchecken konnte, war ich so fertig, dass ich den ganzen Nachmittag nur noch gepennt hab. Als ich mich dann endlich zum Sightseeing aufgerafft hatte, hat es angefangen in Stroemen zu regnen. Also hab ich mich in die Lobby gesetzt und da James, Dion, Freddy und Sahar kennengelernt. James hat gegen den Hostelbesitzer im Pool gewonnen und deswegen gab es free wodka – anstelle von 9 Uhr abends schon um 5 Uhr nachmittags (free wodka gabs da jeden Abend, so viel man wollte!) Also sassen wir da erst ein bisschen rum und spaeter sind wir in eine Bar gegangen, wo wir dann einen Biertower bestellt und getrunken haben Als wir spaeter wieder im Hostel waren, hatte Dion die Idee, dass wir ja in den Pool von dem Hotel nebenan gehen koennten Also haben wir uns unauffaellig am Rezeptionisten vorbeigeschlichen und sind da schwimmen gegangen :D Das Problem war nur, dass wir ja auch wieder zurueck mussten – und keine Handtuecher oder so dabeihatten, das war ja alles ziemlich spontan .. und James hat dann auch noch Sahar in den Pool geworfen, als sie sich gerade ihr Kleid wieder anziehen wollte... das hat das ganze noch ein bisschen komischer gemacht, als sie triefend nass am Security guy vorbeimusste haha. Am naechsten Tag sind wir ein bisschen durch die Stadt gelaufen und haben uns alles angeguckt, viele Tempel zB... abends sind wir wieder in die Bar mit den Biertowers gegangen und spaeter noch feiern. Am naechsten Tag bin ich dann schon weiter nach Vang Vieng gefahren. Sahar hatte sich auch spontan entschlossen mitzukommen und wir haben auch noch Thomas kennengelernt, ein anderer Deutscher, der ebenfalls im selben Bus war.

Wir haben uns in Vang Vieng dann auch ein Zimmer zu dritt genommen. Vang Vieng wird immer in einem Satz mit Tubing verwendet..... das ist sowas von cool Man wird mit einem Tuktuk flussaufwaerts gefahren und mit einem Schwimmring am Fluss abgesetzt. Dann laesst man sich einfach den Fluss heruntertreiben und links und rechts gibt es dann immer Bars, die man ansteuern kann. Da die Stroemung manchmal relativ stark ist, stehen am Ufer immer ein paar Jugendliche, die einem eine an einem Seil befestigte Flasche zuwerfen, um einen an Land zu ziehen. Die Bar, in der wir zuerst angehalten sind, soll die coolste sein. Man hat fuer jedes Getraenk ein Armband gekriegt, total witzige Idee Ausserdem gab es da Tischtennis, Volleyball, Basketball – und Bierpong Leider hat es die ganze Zeit total geregnet. Es war zwar trotzdem cool (die meisten Leute waren so betrunken, dass sie sich die ganze Zeit im Schlamm gewaelzt haben), aber mit Sonne waere es glaub ich nochmal viel geiler gewesen Irgendwann sind wir dann zur zweiten Bar gefahren, wo sie kleine Hundewelpen hatten.. sooo suess! Und dann wurds auch schon dunkel und wir mussten zurueck. Am naechsten Tag sind wir zur Lagune gefahren, das war auch echt cool (wieder trotz Regen). Es gab einen Baum, von dem man in den Fluss springen konnte und auch eine Art Liane, mit der man sich in den Fluss schwingen konnte Abends waren wir dann noch auf einer Dschungelparty. Da lief aber extrem schlechte Musik, ansonsten waere das bestimmt auch witzig gewesen. Das Problem hier ist, dass die ueberall ne Sperrstunde haben... zwischen 11 und halb 12 schliessen alle Bars und man muss nach ausserhalb fahren, um noch 2-3 Stuendchen feiern zu koennen

Am naechsten Tag bin ich dann mit Thomas und Subash (den haben wir auch in Vientiane kennengelernt und dann in Vang Vieng wiedergetroffen) mit dem Bus nach Luang Prabang gefahren. Da haben wir uns wieder zu dritt ein Zimmer genommen. Leider hat es auch in Luang Prabang die ganze Zeit geregnet.... Hab mir dann ein Regencape gekauft und wir haben wieder Tempel, Maerkte etc. besichtigt. An unserem zweiten Abend sind wir in die Utopia Bar gegangen. Das war richtig nice da, man musste seine Schuhe ausziehen (wie eigentlich ueberall hier, wenn man ein Haus betritt.. ich bin schon so abgehaertet, ich war sogar ohne Schuhe auf oeffentlichen Toiletten....) und dann gab es ueberall Sitzkissen und so niedrige Tische um die man rumsitzen konnte. Danach sind wir dann zur Bowling Bahn gefahren, die Utopia Bar macht naemlich auch immer um 11 zu. Bei der Bowling Bahn sind dann immer alle betrunken und man kann natuerlich auch bowlen.. Ist ganz witzig da Waren direkt am naechsten Abend nochmal da. Tagsueber sind wir zum Kuan Si Wasserfall gefahren, das war auch megaschoen! Ganz blaues Wasser und es gab sogar diese kleinen witzigen Fische, die einem die Hornhaut von den Fuessen fressen.. Das hat mega gekitzelt

Thomas und Subash gingen mir allerdings nach diesen ganzen Tagen total auf die Nerven. Die haben sich in einer Tour darueber beschwert, wie teuer Laos doch waere und dann haben sie sich eigentlich mit jedem Tuktukdriver angelegt und waren teilweise wirklich unfreundlich.... Ich bin so froh, dass ich jetzt wieder alleine reise!!!!! Die ganze Zeit dachte ich ja immer, wie cool es waere jemanden zum rumreisen zu haben, aber nach dieser Woche... puh. Ich bin wieder frei! Und ich treffe ja immer noch die Leute ueberall wieder, meistens hat man hier echt dieselbe Route.. Zum Beispiel zwei Maedels aus England, die wir beim Tubing kennengelernt haben: Sie waren auch hier in Luang Prabang und sind gestern nach Hanoi geflogen, so wie ich gleich (sitze gerade am Flughafen und schreibe den Eintrag vor.. leider kein Wifi hier ) Ich habe das selbe Hostel gebucht wie die beiden, also sehen wir uns bestimmt spaeter wieder... In Vietnam

26.6.13 19:36


Chiang Mai und Pai, Thailand

Der Bus nach Chiang Mai war noch schlimmer als der Minivan nach Krabi.. Es hat ziemlich stark geregnet und scheinbar war irgendwas undicht, also war es nass auf dem Boden.. und die Klimaanlage war dermassen hoch eingestellt.. ich hab soo gefroren.. Am naechsten Tag hatte ich dann erstmal schoen ne Erkaeltung. Gegen 6 Uhr morgens bin ich in Chiang Mai angekommen, gegen 7 in meinem Hotel. Einchecken konnte ich so gegen 11.. ich war total uebernaechtigt, deswegen hab ich tagsueber nicht so viel gemacht und mich nur ausgeruht. Abends bin ich dann ein bisschen durch die Stadt geschlendert und hab mir ein paar Tempel angeguckt und danach bin ich zu den night markets gegangen und war da ein bisschen shoppen

Fuer den naechsten Tag hatte ich dann eine Tour gebucht. Wir wurden wieder von einem Minivan abgeholt und sind zuerst zum Elefantencamp gefahren. Da konnten wir dann fuer ca. 40 Minuten auf einem Elefanten reiten Voll witzig. Einmal hat er uns voll angeschnoddert, ich glaub er wollte was zu fressen, wir hatten ihm allerdings nichts gekauft.. Danach hab ich noch einen Babyelefanten gestreichelt Ansonsten waren wir noch in einer Orchideenfarm und Schmetterlingsfarm. Fuer die Schmetterlinge braucht man hier allerdings nicht wirklich in so eine Farm zu gehen, sobald es etwas laendlicher wird, sind die ueberall und die sind echt riesig und schoen.

Am naechsten Tag bin ich nach Pai gefahren, weil ich von vielen gehoert hab, dass das echt schoen da sein soll. War auch wirklich eine gute Entscheidung Ich hab mir da einen Roller gemietet, das war sooo cool :D Ich will nie wieder zu Fuss gehen, Roller fahren ist wie fliegen Damit bin ich dann durch Pai und Umgebung gecruist, zu Wasserfaellen, Viewpoints und anderen crazy Strassen mit Schlagloechern und weiteren Abenteuern. Leider hatte ich nur einen Tag und eine Nacht in Pai, hat mir echt gut gefallen da.. Mein Hostel war auch cool, der Schlafsaal sah ein bisschen aus wie ein Baumhaus innerhalb einer Bambushuette Anschliessend ging es wieder fuer eine Nacht nach Chiang Mai, wo ich mit ein paar Leuten aus meinem Hostel feiern war Naechster Stop: Laos – Vientiane.

18.6.13 05:42


Bangkok, Thailand

Ich wurde wieder von einem Tuktuk eingesammelt, das mich scheinbar zu einer Art Busterminal bringen sollte. Als ich eingestiegen bin, sass da ploetzlich wieder James Der wollte auch Richtung Bangkok, war aber in einem anderen Zug spaeter. Waehrend wir dann an dem Terminal gewartet haben, sind immer wieder Tuktuks und Vans angekommen, die andere Leute gebracht haben.. Und ploetzlich stand da Louis!! Der Typ, der auf derselben Tour auf Fraser Island in Australien war wie ich... soo witzig wie klein die Welt ist.. er wollte auch nach Bangkok, war aber im gleichen Zug wie James. Um den Zug nehmen zu koennen, mussten wir dann erstmal mit dem Bus zur Zugstation fahren, das hat ca. 3 Stunden gedauert.. da hat sich dann rausgestellt, dass die Zuege im Durchschnitt alle so anderthalb Stunden Verspaetung haben.. das schien da auch ziemlich normal zu sein. Irgendwann war ich dann endlich in meinem Zug.. der war echt witzig. Das war ein sogenannter Sleeper train, links und rechts vom Gang waren ueberall kleine Bettkojen, zweistoeckig. Tagsueber wurden die dann zu normalen Sitzen umgebaut, echt interessant. Viel geschlafen hab ich nicht, der Zug war megaruckelig und andauernd wurden laute Durchsagen gemacht, wenn der Zug in einen Bahnhof eingeefahren ist.

Am naechsten Morgen hab ich Luca kennengelernt, einen Belgier, der auch zum ersten Mal nach Bangkok wollte. Der hatte scheinbar vorher schon einen alten Typen kennengelernt, der schon oefter in Bangkok war und uns angeboten hat, uns mit in das guesthouse zu nehmen, in dem er sonst immer uebernachtet. Wir sind dann mitgegangen und die Lage war auch ideal.. Direkt an der Khao San Road, wo immer was los ist und ganze viele Bars sind und andere Backpacker rumlaufen. Die Bude an sich war eher nicht so toll.. Voll das Kellerloch und ueberall Muecken.. aber war ja nur eine Nacht da, da ging das.. und fuer 3 Euro... Bin in Bangkok dann ein bisschen in der Khao San Road rumgelaufen und am naechsten Morgen bin ich zu den floating markets gefahren. Das sah schon ganz cool aus, die ganzen Haendler hatten ihr Zeug auf Booten, sogar Kochplatten und so. Ich hab dann eine halbstuendige Rundfahrt mit einem Boot gebucht.. Man wurde dann immer von den Haendlern mit langen Stoecken an deren Boote rangezogen damit man auch bloss was kauft.. das Ganze war sooo unglaublich touristisch, das war nicht mehr so schoen.. Alle haben einen angequatscht und wollten einem irgendeinen billigen Scheiss verkaufen.. ich war so fertig nach ein paar Minuten, dass ich mich einfach in ein Cafe gesetzt und die Zeit quasi abgesessen hab..

Abends ging dann auch schon wieder mein Bus nach Chiang Mai

18.6.13 05:41


Krabi und Aonang, Thailand

Die Busfahrt nach Krabi war nicht die beste.... Vorher hatte ich immer so superkomfortable Reisebusse fuer die kuerzeren Strecken und jetzt, als es 8 Stunden zu ueberbruecken galt – ein klappriger Minivan.. Die Tante von dem Laden, wo ich mein Ticket gekauft hatte, meinte ich koenne nicht direkt mit denen nach Krabi fahren, weil im Moment Ferien waeren und da wuerde es total lange dauern, ein Visum an der Grenze zu bekommen, ich solle mir einfach einen anderen Bus suchen... Mir blieb ja nicht wirklich was anderes uebrig, also hab ich eingewilligt.. An der Grenze klappte aber alles problemlos, der Fahrer hat auf mich gewartet und wollte nichts davon hoeren, dass ich eigentlich ja auch ein neues Ticket kaufen musste.. der konnte nicht wirklich englisch.. aber als er mich dann mitten in der Pampa rausgeworfen hat (wie alle anderen), hat er sich ploetzlich aufgeregt, dass mein Ticket ja gar nicht bis dahin gueltig war.. Wir waren dann alle bei soner anderen Reiseagentur und ich musste mir ein neues Ticket kaufen, der Bus sollte angeblich in einer Stunde abfahren.. Tatsaechlich kam dann ein kleines Tuktuk angefahren, dass mich zur Busstation gebracht hat. Da gabs dann nochmal einen Minivan... Eingequetscht auf dem Ruecksitz konnte ich die naechsten viereinhalb Stunden rein gar nichts von der Landschaft sehen, weil der Sitz so hoch war.. das ging auf den Ruecken.. langsam merk ich das Alter Neben mir sass Nicolas, ein Typ aus der franzoesischen Schweiz. Der war schon etwas ueber 40 und wollte mal ein bisschen von Thailand sehen. Mit dem hab ich mich ganz gut verstanden, also haben wir uns, als wir endlich irgendwann in Krabi angekommen waren, ein Hotel zusammen gesucht. Fuer umgerechnet 12 Euro hatte ich dann mein eigenes Zimmer mit Bad und Doppelbett. Leider ein bisschen Sparversion. Hatte nur einen Ventilator, meine Klospuelung ging nicht und im Bad war ne Kakerlake. Sonst wars aber ok. Da war ich dann 2 Naechte. Am naechsten Tag bin ich mit Nicolas auf sone kleine Bootstour gegangen. Wir hatten quasi einen Typen mit Boot fuer die Zeit gemietet, der uns erst zu ner Tropfsteinhoehle gebracht hat und spaeter dann zu einer Fischfarm. Die war richtig cool!! Da waren alles Holzstege mit kleinen Becken fuer die verschieden Fische in der Mitte. Da angekommen hat der eine Typ die alle gefuettert und uns gezeigt, wie aggressiv die sind.. und schnell.. er meinte, wenn man da reinfallen wuerde, wuerden sie einen fressen.... ahh. Ich konnte dann sogar einen Kugelfisch halten :D Wir haben uns dann was zu essen da bestellt, die haben den Fisch ganz frisch vor deinen Augen gefischt und dann zubereitet. Ich hatte meine erste rohe Auster! Und eine Tiger prawn.. das war so guenstig, die Auster zb hat umgerechnet nur einen Euro gekostet und war echt gross. Ansonsten ging in Krabi nicht so viel, ich hab mir noch ne Pedikuere gegoennt

Es hat sich rausgestellt, dass Bhavesh nicht in Krabi Town war, sondern in Aonang, ca. 17 km von da. Bin dann am naechsten Tag dahingefahren und er hat mir da n gutes Hotel, was auch sehr zentral war, vermittelt. Es hat sich rausgestellt, dass es die Hochzeit seines Bruders war, die ihn dahingebracht hat.. Ich hab ihn also nicht soo haeufig gesehen, weil er da ziemlich eingebunden war.. es war naemlich eine traditionelle indische Hochzeit. Ich hab dann in der Zeit ein bisschen shopping gemacht, war beim Frisoer, hab mir ne Massage gegoennt... witzigerweise bin ich wieder Renate und Lisa begegnet, die zur gleichen Zeit wie ich von Steve in Melbourne gehostet wurden. Wir haben dann den Nachmittag zusammen verbracht und waren abends noch was essen.

Einen Tag hab ich mich mit James getroffen, der witzigerweise auch zur selben Zeit da war wie ich... der Typ aus Perth, mit dem ich auch in Swan Valley war. Er hatte auf Couchsurfing gesehen, dass ein anderes Maedel auch jemanden suchte, um ein bisschen zu quatschen etc also haben wir uns mit ihr getroffen. Jo aus England. Die war auch echt nett also haben wir beschlossen, am naechsten Tag eine Schnorcheltour um die Inseln zu machen, man konnte da naemlich fluoreszierendes Plankton sehen!!! Soo cool, sah aus wie kleine Gluehwuermchen im Wasser.

Den Tag darauf hab ich noch ne andere Bootstour gemacht. Da sind wir u. a. zu der Bucht gefahren, wo auch The Beach gedreht wurde.. Leider total ueberfuellt mit Touristen und Booten, war ein bisschen schwierig das echt Feeling mit dem oben ohne Leo aufkommen zu lassen.

Am naechsten Tag gings dann mit dem Zug nach Bangkok!!

18.6.13 05:38


Penang, Malaysien

Wow ich hab echt schon lange nichts mehr geschrieben. Penang war ganz cool. Ich bin mit dem Bus dahingefahren und hab auf der Fahrt einen chinesischen Malaysier kennengelernt, der urspruenglich aus Penang kommt. Der hat mir dann angeboten, mich da in der Naehe abzusetzen, wo Pascal wohnt und das hat er dann auch gemacht. Er hat mir sogar sein Handy geliehen, damit ich Pascal anrufen und ihm sagen konnte, dass ich angekommen war. Ich hab dann erstmal ewig gewartet bis er dann aufgetaucht ist.. hatte schon Schiss, dass er gar nicht kommt und ich dann mitten in der Nacht alleine stehe, es war immerhin schon halb 12. Aber dann war er ja doch da und sein Kumpel Berlucci hat uns zu der Wohnung gefahren. Beide waren sehr nett und ich hab sogar mein eigenes Zimmer mit riesigem Bett gekriegt. Nach ner schnellen Dusche sind dann ein paar Freunde von Pascal vorbeigekommen, weil wir noch feiern gehen wollten Die waren alle schwarz!!!! Ich war die einzige Weisse da.. So muss es sich fuer die wohl anfuehlen in Deutschland.. das war echt ne komische Erfahrung Wir wussten auch erst nicht so wirklich was miteinander anzufangen und auch nicht, worueber wir reden sollten.. aber dafuer gibt es ja Bier Nachher wars auch echt megawitzig, auch wenn wir nur ca. ne Stunde letztendlich in dem Club waren, weil wir so spaet los sind und der so frueh zugemacht hat. Wir haben dann einfach zu Hause noch ein bisschen weitergetrunken und getanzt. Eins der Maedels hat mir beigebracht, afrikanisch zu tanzen :D Die Kerle sassen alle im Kreis um uns rum und haben uns angegafft.. haha. Irgendwann gegen 6 Uhr morgens bin ich dann mal ins Bett gegangen... Am naechsten Tag sind Pascal, Berlucci und ich nach Batu Fringi (ist glaub ich falsch geschrieben..) gefahren, sollte ein sehr schoener Strand sein. Der war leider so vollgepackt mit Menschen und Leuten, die irgendwas verkaufen wollten, dass man nicht so viel Strand sehen konnte.. Wir sassen dann da in einem Strandcafe und haben uns den Sonnenuntergang angeguckt und ein bisschen gequatscht. Abends ging dann auch nicht mehr so viel, dafuer gabs aber grosse Plaene fuer den naechsten Tag. Wir wollten auf den Penang Hill, weil man da ne super Aussicht haben sollte und ganz viele andere Sachen machen konnte. Als wir dann aufgewacht sind, war es in Stroemen am regnen. Pascal meinte dann ploetzlich, er wolle nur schnell zum Frisoer, er waere in ner Stunde wieder da, dann koennten wir los. Nach knapp drei Stunden kam er dann mal wieder.. ich war so sauer, ich sass da alleine in der Wohnung fest und hatte mega Hunger und immerhin waren wir verabredet.... Dann hat sich auch noch rausgestellt, dass er in der Kirche war und sich aber nicht getraut hat, es mir zu sagen... afrikanische Kerle.. Wir sind dann erstmal was essen gegangen und haben uns dann mit Curtis getroffen, um trotz schlechtem Wetter wenigstens ein bisschen von Penang zu sehen. Zuerst sind wir zum Snake Temple gefahren, sone Art Schlangenzoo. Die beiden Kerle hatten so viel Schiss vor den Schlangen.. aber beide angezogen wie die krassesten Gangster.. haha. Anschliessend sind wir nach Chinatown, haben uns da einen Tempel angeguckt und sind bisschen an der Promenade entlanggeschlendert. Am naechsten Tag gings dann fuer mich auch schon wieder weiter – naechstes Ziel: Krabi, Thailand. Bhavesh aus Singapur hatte mir geschrieben, dass er da fuer ne Woche Urlaub macht und das lag auf dem Weg, also dachte ich – warum nicht?
18.6.13 05:37


Goodbye Australia, Hello Asia! Singapur und Kuala Lumpur

Der Margaret River Trip war ganz ok, war ziemlich aehnlich mit dem, was ich schon in Swan Valley gesehen hab, nur ohne den ganzen kostenlosen Wein. Abends haben wir uns da noch schoen den Sonnenuntergang angeguckt und dann gings auch schon wieder nach Hause. Die letzten Tage gingen dann sehr schnell rum und ploetzlich war es Freitag Abend und ich hatte immer noch keine Unterkunft fuer den naechsten Tag in Singapur. Ich hab mich dann entschieden, nochmal Couchsurfing zu machen, diesmal weniger um Geld zu sparen, sondern mehr weil ich einfach so planlos mit den ganzen Hosteln usw war. Gluecklicherweise hat mir dann ganz schnell ein Maedel namens Grace geantwortet, dass sie mich bei sich aufnehmen kann.

Am naechsten Morgen bin ich dann zum Flughafen und war so aufgeregt, wie schon lange nicht mehr. Nichtmal als ich nach Australien geflogen bin. Als ich im Flieger sass, gings dann erstmal wieder. Als ich gelandet bin, hab ich noch ein paar Fotos von dem riiiesigen Flughafen in Singapur gemacht und bin dann Richtung Grace's Haus gefahren. Wenn ich Haus schreibe, meine ich eine riesigen Anlage, aehnlich wie ein Hotel, mit mehreren Haeuserblocks und vielen Appartments, einem Pool, einem Jacuzzi, Fitnessstudio, Tennisplatz und und und... Eine resolute Asiatin hat mir durch den Zugfahrplandschungel geholfen, der sich als gar nicht so kompliziert herausgestellt hat und Grace hat mich an der Zugstation abgeholt. Ihre Wohnung war auch voll schoen und sie war meganett, ich war ihr erster Couchsurfer Sie hat sich voll Zeit fuer mich genommen, mich in Singapur rumgefuehrt, mir das ganze Essen gezeigt und wir hatten echt viel Spass! Wir sind durch die Helixbruecke gelaufen, haben Fotos vom Singapur Flyer und dem Marina Bay Sands bei Nacht gemacht, waren in einem der unzaehligen Einkaufszentren, das sogar einen kleinen Fluss hatte, auf dem Boote fuhren (!) und ich war im Casino, Grace konnte nicht rein, weil die Einheimischen 100-200 Dollar Eintritt bezahlen muessen, der Staat will so die Spielsucht bekaempfen. War trotzdem proppevoll dadrin. Die haben auch ein komisches Verbot, dass man in Singapur kein Kaugummi essen darf, weil die Leute das immer ueberall hingeklebt haben ..

Abends haben wir uns dann noch mit ein paar Leuten getroffen, die mir auch auf meine Couchsurfingnachricht geantwortet haben, und waren mit denen feiern! Echt ne witzige Nacht, viel tanzen und viele crazy Asiaten

Am naechsten Tag hab ich nicht so viel gemacht. Eine Freundin von Grace ist vorbeigekommen und wir haben uns in den Jacuzzi mit Chips und Rotwein gechillt... Ich hab dann beschlossen, noch eine Nacht laenger zu bleiben, weil ich Singapur ja noch gar nicht bei Tag gesehen hatte. Abends hab ich mich dann mit Bhavesh getroffen, der war auch am Abend vorher beim Feiern dabei. Er hat mir erst nochmal eine kleine Stadtfuehrung gegeben und mich dann zum Essen in ein Sushirestaurant eingeladen. Danach sind wir auf das Dach vom Marina Bay Sands gegangen!!! Und wir hatten voll Glueck, die hatten die Seite der Bar geoeffnet, von der der Pool zu sehen ist.. und ausserdem noch der meeeega hammer supergeile Ausblick aufs offene Meer mit den Schiffen und dem Mondschein ... ich war echt sprachlos, das war so schoen! Danach hat Bhavesh mich noch auf voll viele Cocktails in der Sky Bar eingeladen und so haben wir den Abend dann ausklingen lassen

Am naechsten Tag bin ich mit dem Zug nach Little India gefahren, sowas wie China Town.. nur eben Indien. Das wird noch interessant wenn ich dahin fahre..... Da hab ich dann den Tag verbracht, ein bisschen in den Laden und auf dem Markt rumgestoebert und natuerlich wieder Essen probiert. In Singapur isst man irgendwie nur. Abends hab ich mich dann mit Grace nach ihrer Arbeit getroffen und wir waren auch wieder essen Es ist echt guenstig... und je weiter noerdlich ich jetzt reise, desto guenstiger wird es! Danach haben wir uns noch mit einem Bierchen bei ihr zu Hause vor den Fernseher gechillt und gestern morgen ging es dann weiter...

...nach Kuala Lumpur! Erst war ich noch mit Grace fruehstuecken (Nudeln mit Gemuese und fake-Fleisch) und dann bin ich zu meinem Bus gegangen, der um 9.30 abfahren sollte. Um kurz nach 10 ging es dann endlich los. Ich war von den restlichen Tagen so uebermuedet, dass ich die ganze 5stuendige Busfahrt geschlafen hab. In Kuala Lumpur angekommen hat man direkt den Unterschied gemerkt. Viiiel mehr Chaos. Der Ash, der mich hier hostet (hab mir wieder einen Last Minute Courchsurfer gesucht), meinte dass die oeffentlichen Verkehrsmittel nicht so gut waeren und ich mir ein Taxi nehmen sollte, am besten vor 4 weil sonst der Berufsverkehr losgeht. Um 20 vor 4 war ich da – die Schwierigkeit war nur, ein Taxi mit Taxameter zu finden, sonst bescheissen die einen naemlich nur. Gluecklicherweise hat mir einer der Taxifahrer (ohne Taxameter) geholfen, eins zu finden.. voll nett. Hab dann fuer ne ca. 15 minuetige Taxifahrt umgerechnet knapp 4 Euro bezahlt.. echt krass. Ash wohnt auch wieder in sonem Gebaudekomplex mit Pool etc... und scheint ein witziger Typ zu sein Abends sind wir zusammen essen gewesen. Ich hatte ein Stueck Lachs mit Kartoffelbrei und Salat, Mineralwasser und einen Pina Colada Cocktail und hab umgerechnet etwa 11 Euro bezahlt. Ich mag Asien.

Am naechsten Morgen bin ich dann auf eigene Faust durch Kuala Lumpur gewandert.. hier ist sogar das Strasse ueberqueren ein Abenteuer, die fahren echt krank hier.. Ich hab mir dann erstmal die Petrona Twin Towers von Nahem angeguckt und war in der Shoppingmall im Erdgeschoss. Ueberhaupt scheinen Singapur und KL irgendwie nur aus Malls zu bestehen.... danach bin ich nach Bukit Bintang mit einem kostenlosen Shuttleservice gefahren und bin da ein bisschen rumgewandert, da sind auch ganz viele Laeden und natuerlich wieder Malls und Strassenverkaeufer. Ich hab mir ein paar Schuhe fuer einen Euro gekauft Abends sind Ash und ich dann zusammen zu einem Couchsurfingmeeting gegangen. Nicht so cool wie die anderen Meetings, aber immer noch ganz witzig Ich hab mir dann ueberlegt, KL auch noch um einen Tag zu verlaengern, weil ich noch gar nichts gebucht bzw. Keine Plaene fuer den naechsten Tag gemacht hab. Ash konnte mich dann allerdings nicht mehr hosten, dafuer aber sein Kumpel Henry (der auch viel netter als Ash ist, Ash war irgendwie ein bisschen sonderbar). Henry wohnt ein bisschen weiter ausserhalb, ist aber total hilfsbereit und faehrt einen ueberall rum und grosszuegig ist er auch.

Heute war ich bei den Batu Caves, das ist eine grosse Tropfsteinhoehle mit hinduistischen Gebetsstaetten drin. Da war ne riiiesige Treppe mit fast 300 Stufen, die man hochgehen musste, bevor man in der Hoehle war Und ueberall liefen Affen rum! Abends waren Henry und ich dann noch was in der Stadt essen mit ein paar von seinen Freunden und sonst ist das heute eher ein ruhiger Abend. Morgen fahre ich nach Paneng, das ist eine Insel, die etwa 4 Stunden noerdlich von hier liegt. Henry hat da einen Kumpel und hat ihn eben angerufen, ob der mich hosten kann: kann er Er heisst Pascal und wohnt auch wieder in soner Hotelgebaeudekomplexanlage. Bin mal gespannt

30.5.13 20:15


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